Was Wirtschaft treibt – eine Leseempfehlung

Das April-Helft des Wirtschaftsmagazins BRAND EINS, ein Themenheft mit dem Schwerpunkt Kapitalismus, hat unter der wirklich gelungenen Headline “Aurich, aber wahr.” eine sonderbare Allianz beschrieben: die der Stadt Aurich und dem größten deutschen Windkraftanlagenhersteller Enercon.

Ja, traurig, aber wahr: Beim Lesen bleibt irgendwie ein schaler Beigeschmack.

Hier den Beitrag lesen: www.brandeins.de

Leseempfehlung: “Lärm ist ein heimtückisches Umweltgift”

In der Wochenzeitung DER FREITAG erschien am 12. April der Beitrag “Schmutz im Ohr” von Benjamin von Brackel, der mit Ernst-Heinrich Scheuermann, ehemaliger Oberarzt am Uniklinikum Frankfurt, über die Folgen von Lärmbelastung für den Körper gesprochen hat.

Scheuermann, der sich seit Ende der neunziger Jahre damit befasst, zieht folgendes Fazit: “Lärm ist ein heimtückisches Umweltgift. Die Dauerbeschallung schadet der Gesundheit – wenn sich auch die Folgen manchmal erst nach Jahrzehnten zeigen.”

Hier den ganzen Beitrag lesen: www.freitag.de

Windkraft aus dem Wald. Ein TV-Beitrag vom RBB.

Am Sonntag, 29. April 2012 lief gegen 18 Uhr bei THEODOR – Das Magazin aus Brandenburg, ein Regionalfenster des RBBs, die Sendung “Windkraft aus dem Wald”.

Angeteasert wird der Beitrag auf der Webseite des RBBs (siehe unten) wie folgt:

“In Brandenburg werden Bauplätze für neue Windräder knapp. Da entdecken Investoren den reichlich vorhandenen Wald. Sie wollen die riesigen Anlagen weit entfernt vom nächsten Dorf bauen und so möglichen Protesten aus dem Weg gehen. Doch die Anlieger wehren sich trotzdem, denn sie fürchten die Zerstörung des Landschaftsbildes und Nachteile für den Tourismus. Die Landesregierung allerdings schlägt sich auf die Seite der Windkraftindustrie.
Zwischen Cottbus und Forst sind besonders viele Menschen über die Windenergiepläne erbost. Die Landschaft wird durch den Braunkohlebergbau bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt fürchten Anwohner um die Naherholungsgebiete, wenn dort Windparks entstehen. Aber sie bekommen auch Gegenwind aus der Politik, die Windräder im Wald schlicht für das kleinere Übel hält.”

Ein Beitrag von Wolfgang Albus; mit den Gästen Thomas Jacob und die Volksinitiative „Gegen Windräder“ im Studio.

Hier den Beitrag ansehen: www.rbb-online.de

Klein Bademeusel – meine Heimat

Die Angst vor drohenden Brandkatastrophen macht auch vor unseren Kindern nicht halt! Folgenden kleinen Film erstellte der Gymnasiast Danny Herzog aus unserem Ort Klein Bademeusel. Unsere schöne Naturlanschaft sieht auch er bedroht, wenn in den Wald, 100m vor seinem Elternhaus, Windräder gebaut werden! Er hat recherchiert und Informationen gefunden, die solche Horrorszenarien in ihm wachrufen, wie er sie im Film zeigt. Lassen wir nicht zu, dass unsere Kinder mit diesen Gefahren leben müssen, dass  ständige Angst ihr Begleiter wird! Schon dieser Grund allein müßte für unsere Regierung Grund genug sein, den Wald als Tabuzone für Industrieanlagen zu deklarieren! Beschämend für unsere Politiker, das ihnen anvertraute Gut, Mensch,Kreatur und Natur, so mit Füßen zu treten!

Danke an Danny für diesen wachrüttelnden Film

Klein Bademeusel Video

 

Forderung des Aktionstages: Stoppt die Massenbebauung mit Windanlagen in Brandenburg

Die “Volksinitiative Rettet Brandenburg” hatte zur Kundgebung und Demonstration gegen die Pläne unserer Landesregierung, unsere Wälder für den Bau neuer Windkraftanlagen freizugeben, nach Potsdam aufgerufen. Diesen Aufruf griffen wir vor etwa 3 Wochen auf und machten auf ihn mit Umlaufzetteln und Plakaten in unserer Umgebung aufmerksam. Die Resonanz war so, dass wir uns mit 2 Kleinbussen und diversen PKW auf den Weg nach Potsdam machten. Und so trafen wir uns am letzten Samstag (05. Mai 2012) in Klein Bademeusel, um gemeinsam in die Landeshauptstadt zu fahren und dort möglichst viele Bürger auf das verantwortungslose Handeln der brandenburgischen Landesregierung aufmerksam zu machen.

Aus den Orten Jerischke, Raden, Bahren, Groß-und Klein Bademeusel und Keune waren 23 Mitstreiter vor Ort und bezogen an der Kreuzung Nuthestrasse/Berliner Strasse Position. Strategisch ist das eine sehr gute Stelle, um viel Aufmerksamkeit zu erregen. So hatten wir sehr regen Autoverkehr und durch die Ampelschaltungen häufige Stehzeiten des Verkehrs. Diese nutzten wir, um die Passanten auf unsere Transparente aufmerksam zu machen und hatten damit auch die Möglichkeit zum Verteilen der Flyer an die Autofahrer. Überrascht und froh waren wir, auf reges Interesse der Bevölkerung zu stoßen. Aber natürlich gab es auch diese typische Reaktionen: “Na, wollt ihr etwa Atomkraftwerke?” – was eine gute Argumentationsvorlage für das Erklären einer sinnvollen Engiepolitik und dem gut zu überlegenden Bau von Windrädern war. So wie wir an dieser Kreuzung standen, verteilten an diesem Tag in ganz Potsdam etwa 300 Teilnehmer der verschiedenen Bürgerbewegungen (37) unseres Bundeslandes, Fleyer und Luftballons an die Bürger. Alle zeigten mit den Transparenten, dass diese  Energiestrategie 2030,die mit horrenden Subventionen die Errichtung von nochmal 3000 Windrädern, jetzt auch in unseren Wäldern, vorsieht, gegen uns Bürger, gegen unsere Gesundheit, gegen unser Hab und Gut und gegen unsere Natur ist.

Trotz Regen und Kälte an diesem Tag waren wir alle sehr motiviert; besonders unsere Jugend zeigte, wie wichtig ihnen dieses Thema ist! Das gemeinsame Kämpfen mit so vielen Gleichgesinnten und auch das Aufgeschlossen sein vieler Bürger für unser Anliegen, für eine verantwortungsvolle Umwelt- und Energiepolitik unserer Landesregierung, hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Allen Akteuren Bestätigung und Kraft gegeben hat die anschließende Rede von Michael Limburg, Vizepräsident des Europäischen Institutes für Klima und Energie e.V. Er hat uns in seiner Rede bei der Abschlusskundgebung um 14 Uhr auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor in Potsdam aus den Herzen gesprochen: “Der Bevölkerung wird mit den Horrorberichten über die permanente Erderwärmung Angst gemacht! Panikmache! Und dieses wird benutzt, um dem Bürger die gewünschten Ziele der Politik einzuimpfen.” Auch der bekannte Wirtschaftsjournalist Günter Ederer hat noch einmal deutlich gemacht, mit welchen schlimmen Folgen wir alle rechnen müssen, wenn diese Energiestrategie durchgesetzt wird! Er forderte von den Politikern unserer Landesregierung, an der Spitze Minister Platzek: Schützt eure Bürger, eure Natur und alle Kreaturen! Übt Demokratie statt Diktatur! Macht Schluß mit der Energielüge und der Klimalüge! Energie muß für alle bezahlbar bleiben! Mit noch mehr subventionierten Windrädern gibt es Strom bald nur noch für Reiche! Wir wehren uns!

Etwas müde aber voller Hoffnung kehrten wir gegen Abend in unsere schöne Heimat zurück. Wir sind zuversichtlich, dass wir es gemeinsam schaffen, die Landesregierung von ihrem Irrweg abzubringen. Wenn Windräder, dann mindestens 3 km von unseren Wohnhäusern entfernt und kein Baum darf sein Leben dafür lassen müssen!! Denn er speichert CO2 als einziger auf natürlichem Wege!!

Ein dickes Danke an alle, die im Vorfeld mit organisierten, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten und an alle Mitgereisten!

Großdemo am 5. Mai in Potsdam

Die 2. Großdemo aller Bürgerinitiativen in Brandenburg gegen den Bau weiterer Windindustrieanlagen in Brandenburg findet am 5. Mai 2012, ab 9:30 Uhr in Potsdam statt. Treffpunkt ist der Bassinplatz in Potsdam.

Gut wäre, wenn wir noch weiter Freunden und Bekannten davon erzählen, so dass möglichst viele Bürger zu dieser Demo mitfahren.
Unsere Familie kann mit drei Autos fahren und so Personen mitnehnmen, die nicht allein fahren möchten oder keine Möglichkeit zum Fahren haben. Auch aus Groß Bademeusel und Keune fahren Autos und haben sicher noch freie Plätze. Sie sollten sich dann bei mir melden – oder über info@klein-bademeusel.de.

Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier:

“Informations- und Kompetenzzentrum der Volksinitiative “Rettet Brandenburg”

Wie in Diepensee verkündet, startet am 5. Mai 2012 der 2. Aktionstag der Volksinitiative in Potsdam. Thematisch wird unsere Aktion ausgerichtet auf die Energiestrategie 2030 der Landesregierung.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir über die in vielerlei Hinsicht zerstörerische Energiepolitik im Land Brandenburg aufklären. Letztes Jahr waren etwa 100 Aktive aus den Bürgerinitiativen in Potsdam. Da wir immer mehr und mehr werden, hoffen wir auf viele neue, kämpferische Bürger.

Für uns unverständlich: 57 Windräder im Wald westlich von Klein Bademeusel

Für uns Bademeuseler ist es unverständlich, wie es zur Planung zweier großer Windparks (siehe Windkraftanlagen westlich von Klein Bademeusel) mitten in den Kiefernwäldern von Bademeusel kommen konnte. Jeder Ortsansässige und sicher
auch die überwiegende Zahl der Lausitzer kennt die extrem große Brandgefahr bei Trockenheit, speziell in den Sommermonaten.

Die Planer, Gutachter und die genehmigenden Behörden haben die Aufgabe und Verpflichtung, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, fachlichen Rat einzuholen und dementsprechend zu entscheiden.

In Presseberichten wird oft von Fachleuten darauf hingewiesen, dass die Lausitz die am meisten von Waldbrand gefährde Region von ganz Deutschland ist. Allein daraufhin stellt sich die Frage: darf die hohe Brandgefahr durch den Bau dieser Anlagen trotzdem weiter vervielfacht werden? Weiterlesen

Unsere Stellungnahme

Nach dem in unserem Ort bekannt wurde, was hier im Wald entstehen soll, erfolgte eine Abstimmung und Unterschriftensammlung, in der sich alle wahlberechtigten Bürger von Klein Bademeusel gegen die Aufstellung aussprachen. Im Anschluss daran wurde eine Stellungnahme an den Bürgermeister der Stadt Forst, Herrn Dr. J.Goldschmidt, den Landrat, Herrn H. Altekrüger und Herrn Woidke, Minister des Inneren für Brandenburg, geschickt.

Diese Stellungnahme vom 28.12.2012 hatte zum Thema Waldbrandgefahr folgenden Wortlaut:

„In unseren Kiefernwäldern besteht schon immer bei Trockenheit eine sehr hohe Waldbrandgefahr, so dass ein Betreten nicht gestattet ist. Zusätzlich haben in den
letzten 20 Jahren die Hitzeextreme und Trockenperioden zugenommen. Sogar der November  2011 war der trockenste November seit der Wetteraufzeichnung. Auf Grund der Klimaerwärmung wird davon ausgegangen, dass so genannte „Jahrhundertsommer“ mit extrem hohem Waldbrandrisiko häufiger werden. Weiterlesen

Bürgerinitiative “Keine Windräder im Wald von Bademeusel” gegründet

“Kommt zur Vernunft!” – dieser Ausspruch vom Alten Fritz umfasst ziemlich genau den Aufruf der Bürgerinitiative an die für den geplanten Windpark Verantwortlichen.

Als der Ortsvorsteher von Klein Bademeusel, Günter Kochan, am Freitag, dem 23.03.2012, im Beisein seines Groß Bademeuseler Amtskollegen die Versammlung zur Gründung der Bürgerinitiative vor den Groß und Klein Bademeuselern und den Gästen aus Raden,Preschen und Keune eröffnete, hielt er sich nicht lange bei der Vorrede auf.

Er formulierte noch einmal die in den Diskussionen der vergangenen Wochen entstandenen Bedenken und Forderungen der Bürger gegen den “ökologischen und ökonomischen Irrsinn”, das Waldgebiet zwischen Groß und Klein Bademeusel “in eine Industrielandschaft umzuwandeln”.”Wir fürchten um die Zukunft unserer Dörfer, unsere Gesundheit und unser Leben” sagte er angesichts der immer wieder auftretenden Brände in Windkraftanlagen, denen mit keiner Löschtechnik begegnet werden kann und was angesichts der extrem brandgefährdeten Kiefernwälder zur Katastrophe führen könne. Weiterlesen